Home
Filmtexte
Filmkalender
Der Laden
Das Negativeland
Die Neuheiten
Die Filmdatenbank
Verkauf & Versand
Filmreservierung
Verleihbedingungen
Downloads
Links
Kontakt
Impressum
Die 30 bestbewertesten Filme:
1Soylent Green
2Spy Who Came In From The...
3Breaking The Waves
4Deliverance
5Close
6No Country For Old Men
7Alien
8Scarface
9Kom En Zie - Geh Und Sieh...
10Open Hearts
11When The Wind Blows
12Unsere Tollen Tanten
13Night Porter, The (Der...
14Gewöhnliche Faschismus, Der
15Verdammten, Die
16Mirror (Der Spiegel)
17Bullitt
18Waltz With Bashir
19Für Eine Handvoll Dollar...
20Ist Das Leben Nicht Schön?
21Meet The Feebles
22Garden, The
23Picknick Am Valentinstag
24Mad Men - Season 1 - Disc 2
25District 9
26Punishment Park
27Cinemania
28White Star
29Macbeth
30Solo Sunny
>> weitere...




Passwort vergessen?
Home
Klassiker und Filmkunst - Verleih und Verkauf

1990 - 2010
20 Jahre Filmarchiv Negativeland

Die älteste Programmvideothek in Berlin (Ost)


VERLEIH, VERKAUF und VERSAND
Berlin-Prenzlauer Berg
Danziger Str. 41 / Ecke Duncker
jeden Tag von 12-24 Uhr und
Sonn- und Feiertags von 14-22 Uhr
Negativeland - Das Filmarchiv

24.08.2010

In Erinnerung an Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief

50 Jahre Schlingensief

"Sie kamen als Freunde und wurden zu Wurst!" - so begann 1990 Schlingensiefs Version der deutschen Wiedervereinigung, innerhalb von nur 14 Tagen abgedreht, in der kettensägenschwingenden Hauptrolle der Oberstaatsanwalt a.D. Dietrich Kuhlbrodt. Das deutsche Kettensägenmassaker war einer der ersten Filme im Programm des frisch eröffneten Negativeland und ein früher Underground-Klassiker im großdeutschen Film.

Und später kam auch der Regisseur selber im Laden vorbei, um sich mit schwer erhältlichen Filmen weiterzubilden, da inszenierte er gerade seine ersten beiden Theaterstücke an der Volksbühne - "100 Jahre CDU - Spiel ohne Grenzen" und "Kühnen '94 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler", die auch der Verfasser dieser Zeilen mit viel Vergnügen gesehen hatte und es spricht für den immer noch thronenden Intendanten Castorf, damals Künstlern wie Schlingensief Raum gegeben zu haben, sich selbst und andere in Szene zu setzen.

Und dann die vielen folgenden Aktionen, Performances, Inszenierungen, Filme, Theaterstücke, Opern, Ausstellungen und da noch was und jenes und mittendrin immer Schlingensief als Hauptbezugspunkt. Ein weiter, aber konsequenter Weg von 100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker und Terror 2000 über "Talk 2000 " und "Chance 2000" und "Bitte liebt Österreich" bis zur "Kirche der Angst" und "Parsifal" in Bayreuth. Und zum Schluß Krebs als Kunst. Als wäre es nur eine von seinen vielen Aktionen, halt ein bisschen länger und persönlicher als sonst.

Und alle, die seine Werke vorher eher mit Kopfschütteln zur Kenntnis nahmen, wurden nach und nach ganz ergriffen. Aber das ist nun auch vorbei, denn am 21. August starb Schlingensief in Berlin, knapp 50 Jahre nachdem er in Oberhausen das Licht der Welt erblickte.

Online-Kondolenzbuch
Schlingenblog - Schlingensiefs Blog
Überwindung des Theaters - Interview in der Spex vom 20.08.2010
Schlingensiefs Filme

03.08.2010

Martin Sheen zum 70. Geburtstag

Charlie Sheen, Martin Sheen, Emilio Estévez

Familienbande: Feta und Söhne

DER JAKOBINER meldet sich Wort: der 70. Geburtstag des durch die Hauptrollen im Klassiker Apocalypse Now und der TV-Serie West Wing sehr verdienten Schauspielers Martin Sheen wird zum Anlaß genommen, die Beziehungen zwischen Schauspielervätern und -söhnen zu untersuchen, genauer wie in der Regel aus großen Erzeugern Leinwandzwerge werden.

Ein altes chinesisches Sprichwort besagt, Vater und Sohn sollten nicht auf derselben Matte essen. Dabei kann vieles schief gehen: Die Matte ist zu klein, die Stäbchen sind zu lang, man gerät in verdauungsstörende Phrasendreschereien, so genannte Vater-Sohn-Gespräche – oder aber der Vater ist Schauspieler und der Sohn wird es dann auch und am Ende sitzen beide peinlich berührt um die halbleere Reisschüssel, der Sohn im Schatten des Vaters, der Vater einem mickrigen Abbild seiner selbst gegenüber, und der Appetit ist vergangen. Das Gesetz der geteilten Matte: Schicksalsregel bei FilmschauspielerInnen mit nur anderthalb potentiellen Ausnahmen – davon soll hier die Rede sein. [weiter]

17.07.2010

Donald Sutherland zum 75. Geburtstag

Donald Sutherland

Einer vom dreckigen Dutzend

The Dirty Dozen (1967) und MASH (1970) waren sein Durchbruch in Hollywood, mit Hauptrollen in Filmen wie dem Verschwörungsthriller Klute (1971) - an der Seite von Jane Fonda, mit der sich Donald Sutherland gegen den Vietnamkrieg engagierte und den Dokumentarfilm F.T.A. (Free The Army bzw. Fuck The Army) drehte -, der Verfilmung des erschütternden Romans von Dalton Trumbo, Johnny got his gun (1971), dem Venedig-sehen-und-sterben-Klassiker Don't look now (Wenn die Gondeln Trauer tragen, 1973), der bösen Hollywood-Groteske The Day of the Locust (Der Tag der Heuschrecke, 1975), Fellinis Casanova (1976), Invasion of the Body Snatchers (Die Körperfresser kommen, 1977) und Robert Redfords Debüt als Regisseur, Ordinary People (1980), schrieb er Filmgeschichte. Alles in allem war der 1,94 große Hühne mit dem markanten Gesicht bisher in mehr als 150 Filmen zu sehen.

Rev. Dupas (Donald Sutherland): First, let me state to you, Alfred, and to you, Patricia, that of the 200 marriages I have performed, all but seven have failed. So the odds are not good.

Als 65jähriger spielte er an der Seite von anderen Heroen des amerikanischen Films wie Clint Eastwood, Tommy Lee Jones und James Garner den Frauenhelden in einer Gruppe alter selbstironischer Space Cowboys (2000), die mal eben in den Weltraum müssen, um was zu fixen, was nur sie kennen können, da die Technik ebenso gealtert ist wie sie selbst. Sehr schön ist die Szene, in der sich die Jungs nackt vor einer jungen Ärztin aufstellen müssen - die Kamera steht glücklicherweise hinter ihnen - und der einzige, der sich nicht schamvoll mit den Händen bedeckt, ist der aufrecht stehende und vielsagend grinsende Donald Sutherland.

Rev. Dupas: Why does one decide to marry? Social pressure? Boredom? Loneliness? Sexual appeasement? Love? I won't put any of these reasons down. Each in its own way is adequate, each is all right. Last year, I married a musician who wanted to get married in order to stop masturbating. Please, don't be startled, I'm not putting him down. That marriage did not work. But the man tried. He is now separated, still masturbating, but he is at peace with himself because he tried society's way.

Einer der schönsten Auftritte Sutherlands aber, der in vielen Filmen eher Neben- denn Hauptrollen spielte, ist der des Rev. Dupas in der großartigen Groteske Little Murders (1971), der Verfilmung eines erfolgreichen Theaterstücks und das Regiedebüt des Schauspielers Alan Arkin.
Rev. Dupas leitet eine große Hochzeitszeremonie, in der er mehr oder weniger alle sozialen Geheimnisse der Anwesenden ausplaudert und darauf besteht, dass alles, aber auch wirklich alles einfach okay ist.

Rev. Dupas: Now, just last month, I married a novelist to a painter. Everyone at the wedding ceremony was under the influence of an hallucinogenic drug. The drug quickened our mental responses, slowed our physical responses, and the whole ceremony took two days to perform. Never have the words had such meaning!

13.07.2010

Patrick Stewart zum 70. Geburtstag

Patrick Stewart in EXTRAS

Make it so!

Was wäre die Science-Fiction-Serie Star Trek - The Next Generation (1987-1994) ohne Cpt. Jean-Luc Picard, den ambivalenten Kommandeur der zweiten Enterprise und Mittelpunkt einer der erfolgreichsten TV-Serien überhaupt. Nicht zuletzt der darstellerischen Glanzleistung von Patrick Stewart, der geschickt seine Arbeit in der Royal Shakespeare Company, in der er von 1966 bis 1982 einer der Hauptschauspieler war, mit den Erfordernissen amerikanischer Serienkultur kombinierte, ist das hohe Niveau dieser Serie zu verdanken, die aus einer Trashserie der 60er Jahre ein respektables und komplexes Werk schuf.

Patrick Stewart wirkte aber neben zahllosen Theaterstücken auch in vielen anderen Filmen und TV-Serien mit, gerade im englischen Fernsehen, so in den meisterhaften Verfilmungen von John le Carrés Romanen Tinker, Tailor, Soldier, Spy (1979) und Smiley's People (1982), in denen Stewart einen geheimnisvollen KGB-Mächtigen namens Karla spielt. Unvergessen auch die Verkörperung von Zauberer Merlin in John Boormans bild- und tongewaltiger Verfilmung des Excalibur-Mythos. Und besonders empfohlen sei der kleine Leckerbissen mit Stewarts Auftritt in einer Episode der TV-Serie Extras, in der er sich selbst als eitlen Idioten spielt (so wie auch Ben Stiller in einer anderen Episode).

30.05.2010

Dennis Hopper ist tot

Dennis Hopper - White Star

White Star - Wild in Westberlin

Am 29. Mai 2010 starb der große exzentrische Schauspieler, Regisseur, Fotograf und Maler Dennis Hopper, der sich für über ein halbes Jahrhundert für keine noch so beknackte Rolle zu schade war und doch auch vielen Meilensteinen der Filmgeschichte zu unvergesslichen und prägnanten Szenen verhalf. Dabei machte er in seiner darstellerischen Wucht keinen Unterschied zwischen so unterschiedlichen Rollen wie der eines kettensägenschwingenden Berserkers in Tobe Hooper's ABM-Maßnahme für europäische Zensurbehörden TEXAS CHAINSAW MASSACRE 2 (1986) oder der des sadistischen Bösewichts Frank Booth in David Lynch's Blue Velvet (1986), des durchgedrehten Journalisten im Dschungelreich von Colonel Walter E. Kurtz in Coppola's Apocalypse Now (1979) oder der des dubiosen Geschäftsmannes Tom Ripley in Wenders Der amerikanische Freund (1977). Und in vielen vielen anderen Filmen, von Johnny Guitar (1954) bis Elegy (2009).

Dennis Hopper - White Star (Roland Klick)

Dennis Hopper spielte in vielen Filmen sehr extrovertierte Rollen, die explosivste Performance bot er wahrscheinlich in White Star (1983) von Roland Klick. Dort ist er ein gealterter Manager, der noch einmal das Spiel mitmachen will, einen unbekannten Sänger über Nacht zum Star zu machen, aber katastrophal scheitert. Kongenial ist Hoppers Schauspielleistung, so katastrophal wie genial, ein Drogenwrack an der Schwelle zur Hölle, die den Film zu einem fragmentarischem Desaster macht, das ohne Beispiel ist. Klicks vorletzter Spielfilm ist eine atemlose Jagd durch ein schön schäbiges Westberlin, das auch den Bundesfilmpreis bekam.

Thomas Brasch: Die Filme

Thomas BraschEngel aus Eisen
Domino
- Mercedes - Der Passagier

ENGEL AUS EISEN BRD 1981, mit: Hilmar Thate, Katharina Thalbach, Karin Baal
DOMINO BRD 1982, Katharina Thalbach, Bernhard Wicki, Anne Bennent, Klaus Pohl
MERCEDES NL 1984, Fernsehfilm
DER PASSAGIER BRD 1988, mit: Tony Curtis, Katharina Thalbach, Birol Ünel

Nun ist er also endlich veröffentlicht worden - Engel aus Eisen - der legendäre erste Film von Thomas Brasch, des ost- und später westdeutschen Lyrikers, Dramatikers, Autors, Shakespeare-Übersetzers, Regisseurs und - erzwungenermaßen aus erziehungstechnischen Gründen, denn im Osten kümmerte sich der Staat noch persönlich um seine Künstler - Straßenbauarbeiters und Fräsers.

Es gab eine Zeit in Deutschland, da herrschte Chaos. Im Chaos ist sich jeder selbst der Nächste, er sieht, wo er bleibt, er gräbt sich seine Startlöcher selber. Das ist die Stunde der Gewitzten, der Lebenshungrigen, die groß werden wollen, und jeder kann groß werden im Chaos. Groß werden will Werner Gladow in Berlin... "Chicago war" - DIE ZEIT, 1981

Engel aus Eisen ist ein Film über den Friedrichshainer Bandenchef Werner Gladow, der kurz nach dem Krieg mit 17 Jahren schon Herr und Meister über eine beachtliche Anzahl Krimineller war und für seine Taten die Spannungen zwischen den vier Berliner Sektoren ausnutzte, bis man ihn jedoch in Friedrichshain nach einem krassen Shootout - bei dem vor 2000 Zuschauern auch seine Mama mithalf, die Bullen hinzuhalten - stellte und den Prozeß und dann den Garaus machte.

Über alle Eitelkeit des Kunstarrangements und über allen Schick im Kult der Anarcho-Kamikazes von gestern und heute hinaus rumort in "Engel aus Eisen" ein Grimm gegen das Deutsche, der selbst zutiefst deutsch ist, ein wütender Widerwille gegen die deutsche Ordnungslust, der als deren blanke Fetische Beil und Schafott feiert. Ein sturer Film, ein deutscher Film, wir haben schon lange keinen so deutschen gehabt... "Berliner Ballade" - DER SPIEGEL, 1981

Mit allen vier Spielfilmen sowie zahlreichen Materialien ist eine umfangreiche Werksammlung erschienen, die einen Einblick in das Schaffen eines der bedeutendsten deutschen Dramatiker und Dichter gewährt, der auch einer der coolsten war und sich weder im Osten noch im Westen bequem oder wohl fühlte.

Ich danke der Filmhochschule der DDR für meine Ausbildung... Ich danke den Verhältnissen für ihre Widersprüche. Und ich danke den Helden meines Films, den beiden toten Kriminellen Gladow und Völpel, für ihr Beispiel.

Mit diesen Sätzen bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises für Engel aus Eisen sorgte Thomas Brasch 1981 für einen Skandal, der ihm jedoch höchstens Aufmerksamkeit einbrachte, während er vorher in der DDR regelmäßig exmatrikuliert, verboten, inhaftiert, verurteilt und in der Produktion beschäftigt wurde, bis es ihm reichte und er den Ausreiseantrag stellte.

Gladow

Die Straße still, ein heller Morgen
da steckt einer seinen Revolver weg
da liegt ein Toter auf dem Pflaster
und fährt ein großes Auto ums Eck.

Von weitem eine Sirene:
das Lied von Arbeit und Polizei:
die Fenster werden geöffnet geschlossen:
Ein Mörder war hier und ist vorbei.

Der Tote mit aufgerissenem Auge
hat weiße Strümpfe an.
Die Straße liegt still, ein heller Morgen:
so fangen die schönsten Tage an.

Thomas Brasch wurde kurz vor Kriegsende 1945 im englischen Exil als Sohn jüdischer Emigranten geboren, die 1947 in die Sowjetzone übersiedelten. 1976 reiste Brasch zusammen mit Katharina Thalbach nach Westberlin aus, wo sein Erfolg als Schriftsteller ("Vor den Vätern sterben die Söhne", 1977) und Regisseur ("Engel aus Eisen", 1981) begann. Nach der Wende wurde es ruhig um ihn, jedoch meldete sich Brasch 1999 mit dem Prosaband "Mädchenmörder Brunke" zurück. Zwei Jahre später starb er. Seine beiden Filme Engel aus Eisen und Domino zählen zu den wichtigsten Berlinfilmen, die die Zeit vor dem Mauerfall widerspiegeln.

Schwerpunkte in unserem Programm

Volkseigener Film
Kino in der DDR: Kleine und große Werke der Deutschen Film AG, besser bekannt als DEFA, zwischen 1946 und 1990 wie Die Legende von Paul und Paul, Spur der Steine, Solo Sunny oder Coming Out.
Konrad Wolf - Solo Sunny Bedeutende DEFA-Regisseure:
Frank Beyer | Egon Günther | Konrad Wolf | Wolfgang Staudte | Heiner Carow | Jürgen Böttcher | Martin Hellberg | Ralf Kirsten | Gottfried Kolditz | Kurt Maetzig | Günter Reisch | Herrmann Zschoche

Übersicht aller DEFA-Filme
Kinoprawda und Kinoapparat
Sowjetische Filmklassiker: Antibürgerliche Avantgarde, stalinistische Auftragswerke, monumentale Literaturverfilmungen, melodramatische Kriegsgeschichten und realsozialistische Liebesfilme.
Der Mann mit der Kamera Bedeutende Regisseure der Sowjetära:
Elem Klimow | Andrej Kontschalowskij | Nikita Michalkow | Sergej Paradschanow | Sergej Bondartschuk | Andrej Tarkowskij | Sergej Eisenstein | Tengis Abuladse | Wsewolod Pudowkin

Übersicht aller Sowjetfilme
Love, Death & War
Wie es euch gefällt: Hamlet, Henry V., Julius Caesar, King Lear, Macbeth, Othello, Richard III., Romeo & Julia, Der Sturm und weitere Tragödien und Komödien nach William Shakespeare.
Orson Welles - Macbeth Shakespeare von wichtigen Regisseuren:
Orson Welles | Kenneth Branagh | Akira Kurosawa | Roman Polanski | Franco Zeffirelli | Laurence Olivier | Grigori Kosinzew | Peter Greenaway | Derek Jarman

Übersicht aller Verfilmungen
Kunst - Avantgarde - Underground
Abseitige, seltsame, obskure, bizarre oder schwer erträgliche Filme, Kurzfilme, Videos, Performances, Aufzeichnungen und Dokumentationen, mit oder ohne künstlerischen Anspruch, Unbekanntes aus der Subkultur, Bekanntes aus der Kunstszene, ob aus Berlin oder New York, deutsch oder international.
Lucifer Rising Name dropping:
Andy Warhol | Luis Bunuel | Richard Kern | Lotte Reiniger | Kenneth Anger | Peter Greenaway | Jan Svankmajer | Christoph Schlingensief | Hans Richter | Maya Deren | Carl Andersen | Roland Topor | Bruce LaBruce | Jean-Luc Godard | Oskar Fischinger | Survival Research Laboratories | Zbig Rybczynski

Übersicht
Im Laden erhältliche Filmzeitschriften:

Splatting Image
Schnitt
Blinking Kino

Filmkalender August 2010

02.08. Mathieu Carrière
60. Geburtstag
deutscher Schauspieler, geb. am 02. August 1950 in Hannover, prominenter Kritiker des deutschen Sorgerechts für Väter
Malpertuis | Bilitis | Don Juan | Egon Schiele - Exzesse | Der junge Törless | Malina

03.08. John Landis
60. Geburtstag
amerikanischer Regisseur und Produzent, geb. am 03. August 1950 in Chicago, spielte als Stuntman in Spiel mir das Lied vom Tod mit
Blues Brothers | Kentucky Fried Movie | American Werewolf

03.08. Martin Sheen
70. Geburtstag
amerikanischer Schauspieler, geb. am 03. August 1940 in Dayton, bekannteste Rollen sind Cpt. Willard in Coppolas Apocalypse Now und Mr. President in der TV-Serie West Wing

05.08. Michael Ballhaus
75. Geburtstag
deutscher Kameramann, geb. am 05. August 1935 in Berlin, lebende Legende der Filmfotografie, bekannt vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Fassbinder und Scorsese
Welt am Draht | Goodfellas | Martha | Die Zeit nach Mitternacht | Satansbraten | Die Farbe des Geldes | Dracula | Der Zauberberg

17.08. Sean Penn
50. Geburtstag
amerikanischer Schauspieler und Regisseur, geb. am 17. August 1960 in Santa Monica
Der schmale Grat | The Assassination of Richard Nixon | U-Turn | The Game | 21 Gram | Colors | Mystic River

25.08. Sean Connery
80. Geburtstag
schottischer Schauspieler, geb. am 25. August 1930 in Edinburgh, erster Darsteller von James Bond
Zardoz | Marnie | Der Name der Rose | Outland | Der Mann der König sein wollte | Goldfinger | Liebesgrüsse aus Moskau

Jan Svankmajer

Der Magier von Prag

Der 1934 in Prag geborene surrealistische Filmemacher Jan Svankmajer ist einer der bedeutendsten tschechischen Künstler. Mit seinen originellen Filmvariationen zu Faust und Alice in Wonderland und seinen vielen Kurzfilmen aus über vier Jahrzehnten beeinflusste er viele Regisseure und Künstler wie Terry Gilliam, Tim Burton und die Quay Brothers. >>

Jan Svankmajer - Alice

René Laloux

Schizophrenic Cinema

Mit seinen Zeichentrickfilmen Der Phantastische Planet und Herrscher der Zeit erlangte der französische Regisseur und Maler Kultstatus. Bei seinen Filmen arbeitete er mit berühmten Künstlern wie Roland Topor, Jean Giraud, Isaac Asimov und Stefan Wul zusammen. >>

Der phantastische Planet - Roland Topor

Jean-Pierre Melville

Französischer Todesengel

Jean-Pierre Melville war der große Stilist des französischen Kinos und einer der einflussreichsten europäischen Regisseure. Seine extrem stilisierten Gangsterfilme wurden Ikonen des Genrekinos und Vorbilder für Martin Scorsese, John Woo und Quentin Tarantino. >>

Jean-Pierre Melville - Army in the Shadows

Russ Meyer

The King of Nudies

Am 18. September vor drei Jahren verließ unbemerkt und unerwartet der Meister großer Busenkunst unsere für seine Phantasien zu klein gewordene Welt, aber ganz gewiss nicht, um in das komische Paradies mit den Jungfrauen einzugehen, denn Russ Meyer, der “Eisenstein des Sexfilms”, war kein Märtyrer, dafür aber Autorenfilmer und Geschäftsmann im Dienste einer guten Sache. >>

Russ Meyer - Up!

Akira Kurosawa

Tenno Akira

Am 6. September 1998 verstarb 88jährig der Meister des japanischen Films. Jakob Sobe wagte einen ausführlichen Blick auf einen kleinen Teil seines umfangreichen Werkes - den Samuraifilm, den Kurosawa-San ganz entscheidend prägte - und mit ihm auch den amerikanischen und italienischen Western. >>

Akira Kurosawa - RAN

Roland Klick

Der Große Unbekannte

Seinen letzten Spielfilm drehte er vor 20 Jahren, er ist seit vielen Jahren ein gern gesehener Gast auf den ihm gewidmeten und stets gut besuchten Retrospektiven und doch ist er nur für Eingeweihte ein klingender Name. Aber warum kennt heute keiner mehr den Regisseur von legendären deutschen Filmen wie Deadlock, Supermarkt und White Star? Eine kleine Antwort. >>

Roland Klick - Deadlock

Paul Verhoeven

Aus Fleisch und Blut

Rasender Holländer, Hollywood-Immigrant und exzessiver Mainstream-Kontroversist: Der Regisseur von Basic Instinct und Starship Troopers (in Deutschland indiziert) wurde am 18. Juli 2008 70 Jahre alt. Ein Geburtstagsständchen. >>

Paul Verhoeven - Soldier of Orange

Roman Polanski

Ab ins Polanskino

Zum 75. Geburtstag des am 18. August 1933 in Paris geborenen polnisch-französischen Riesen unter den kleinwüchsigen Regisseuren schrieb sich Jakob Sobe eine unvollständige Geburtstagsfilmografie vom Herzen. >>

Roman Polanski - Repulsion

Stanley Kubrick

Dr. Cubeprick or: How I Learned to stop Hurrying and Love the Pomp.

Eine entschleunigte Filmografie von Jakob Sobe über den am 26. Juli 1928 in New York unter dem Sternzeichen des Löwen geborenen Löwen unter den Regisseuren. >>

Stanley Kubrick - Lolita

Orson Welles

Citizen Welles

Eine biografische Filmografie über einen der nicht nur an Körpermasse umfangreichsten Regisseure und Schauspieler der Filmgeschichte. >>

Orson Welles - The Stranger

The Coen Brothers

No Country for Old Movies?

Mit vier Oscars ist ihr Meisterwerk No Country for Old Men reich belohnt worden, das ist für Jakob Sobe Anlass genug, sich mit den frühen Filmen des begnadeten Regieduos Joel und Ethan Coen zu befassen. >>

Coen Brothers - Millers Crossing
Weitere Filmtexte [..]
Tilsiter Lichtspiele - Programmkino & Kneipe in Berlin-FriedrichshainTHENEXTART Shop Independent ComicsTHENEXTART Verlag Independent Comics